• Nadine

In die Lebendigkeit

Ein Mensch, der nicht aus seinem Herzen lebt, ist ein lebender Toter.

Stalking Wolf


Meine schon lang gehegte Vision wurde in den letzten Monaten immer wie klarer.

Inzwischen kristallisierte sich deutlich heraus, wie wir als Familie den Herzensweg gehen können. Doch dieser Herzensweg bedeutet einschneidende Veränderungen und gar Neuanfänge. Zwei Dinge die der Mensch scheut.


Die erlernte Dualität und damit verbundene verstandesbasierte risikoaverse Ausrichtung des Lebens (à la Vollkaskomentalität), sowie die Trägheit des Geistes erschweren vielen Menschen Veränderungen oder gar Neuanfänge zu begehen. Doch was heisst das genau?

Unsere Realität schaffen wir uns selbst. Dabei spielt unser Verstand eine grosse - wenn auch teils irreführende - Rolle. Lebenserfahrung, welche wir machen, werden vom Verstand beurteilt, bewertet und dementsprechend einem Gefühl zugeordnet. So werden Erfahrungen, welche uns gedient haben, positiv gewertet und mit einem guten Gefühl abgespeichert. Erfahrungen, welche mit negativen oder gar unangenehmen Gefühlen verknüpft werden, versucht der Verstand künftig zu meiden, sodass sich das Ego nicht weiter damit auseinandersetzen muss. Doch genau diese Auseinandersetzung ist notwendig, dass Heilung entstehen kann und so sich die Seele weiterentwickeln (ent-wickeln, d.h Verwirrungen und Karma auflösen) kann. Überdies wird bei der Schaffung der eigenen Realität die Empfindungen und auch das Vertrauen ins Leben gänzlich vernachlässigt. Biologisch zusammengefasst wird die eigene Realität lediglich im Grosshirn, d.h. mit dem Verstand, geschaffen. Umso wichtiger ist es, Empfindungen wieder wahrzunehmen und Vertrauen ins Leben zu fassen, d.h. in die Lebendigkeit zu kommen, um Veränderungen und Neuanfänge anzunehmen, aber auch aktiv zu initiieren.


Darum ist es für jeden Menschen, der wahrhaftig auf der Suche nach dem vollkommen Glück - gleichbedeutend wie eigener Sinn des Lebens – ist, entscheidend in die Lebendigkeit zu treten. Dies wiederum bedeutet nichts anderes als sein Herzensweg - gleichbedeutend wie Vision - zu beschreiten. Folgerichtig aber bedarf es zuerst der Klärung seines eigenen Herzenswegs, dabei liegt der Schlüssel in der Verbundenheit zur Natur und in der Verbindung zum Wesenhaften.


Meine Vision bringt so viele Veränderungen mit sich, dass auch ich immer wieder mit Ängsten konfrontiert bin. Ängste die da sein dürfen, aber ich mir bewusst mache, dass diese nur einen Teil von mir sind. Denn ihre Aufgabe war es bis anhin, mich von unangenehmen Gefühlen zu schützen. Nun ist es Zeit mich diesen zu stellen, um weiterzukommen.


Doch da ich tiefst im Herzen weiss, dass meine Vision, welche ich schon lange in mir trage, mein Herzensweg ist, ist es Zeit dem Leben das vollkommene Vertrauen zu schenken und in Lebendigkeit zu gehen. Auch dann, wenn auf dem Weg dahin meine Gefühle immer mal wieder Achterbahn drehen.


Man muss bereit sein jederzeit alles aufzugeben, nur dann spürt man wahrhaftig das eigentliche Erdenleben, welches die Seele in kürzester Zeit sehr viel weiterbringen kann.


Herzlichst

Nadine




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